Unter Farbraum versteht man wie unterschiedliche Farben dargestellt werden können. Kleinere Farbräume, wie das weit verbreitete sRGB, reduzieren Farben, die ausserhalb des Farbraums liegen auf eine Farbe innerhalb des Farbraums.
Unsere Dia, Negativ, APS, Mittelformat Scans werden standardmäßig im Adobe RGB Farbraum. Auf Wunsch sind aber verschiedene andere Farbräume wie sRGB möglich. Bitte fragen Sie einfach nach dem gewünschten Farbraum.
Mit der Option Farbtiefe legen Sie die Anzahl der möglichen Farben fest.
Angegeben wird die Farbtiefe in Bit pro Farbkanal. Zur Auswahl stehen 8 Bit, 14 Bit bzw. 16 Bit.
Die Farbtiefen 14 und 16 Bit stehen nur im TIF Format zur Verfügung.
Vorteil der höheren Farbtiefe liegt in der Bildbearbeitung. Bei der Tonwertkorrektur wird das Farbspektrum gespreizt und es fehlen Farbwerte. Dieser Effekt tritt bei allen Farbtiefen auf. Bei einer höheren Tiefe sind die Verluste aber nicht so groß.
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Digital ICE™ Mit diesem Verfahren werden kleine Kratzer und Fingerabdrücke auf den Dia- Negativ- bzw. Mittelformatfilm retuschiert. Selbst bei Myzel von Pilzen kann dieses Verfahren angewandt werden und bringt wirklich sehr gute Ergebnisse. Wie bei allen Verfahren hat auch dieses seine Grenzen. Grobe Kratzer in- oder Zerstörungen der Filmschicht können auch mit diesem Tool nicht wiederhergestellt werden. Das ICE™- Verfahren wird standardmäßig bei allen Dia, Negativ, APS und Mittelformat Scans eingesetzt. Ausnahmen sind SW Filme bei denen das ICE™ Verfahren nicht funktioniert. Falls Sie das ICE™ Verfahren nicht benötigen, dann teilen Sie es uns explizit mit.

ROC™ ist eine Möglichkeit, Verfärbungen, die über die Jahre bei Ihrem Filmmaterial entstanden sind, zu retuschieren.

Diese Funktion sollte angewandt werden, wenn Sie ein grobkörniges Filmmaterial verwendeten. Das Filmkorn ist auf den gescannten Bildern zu erkennen. Speziell bei Negativfilmen ab ASA 100 aufwärts empfiehlt sich diese Option. Mit der GEM™- Funktion verschmelzen die Körner und verringert somit Ihre Sichtbarkeit. Hinweis: Für ADOBE Photoshop™ gibt es ein Plug-In, das dieselbe Funktionalität bereitstellt.

Jeder Scanner hat ein gewisses Rauschen - d.h. ein und derselbe Bildpunkt wird nicht immer gleich gemessen. Bei der Multiscan Methode wird die gleiche Bildstelle bis zu sechzehn Mal gescannt. Aus den verschiedenen Ergebnissen wird dann eine Bildinformation errechnet. Dieses Verfahren zeigt seine stärken bei dunklen, gleichfarbigen Flächen.
Beim scannen der Dia, Negative, APS bzw. Mittelformat Filme liegt der Scanbereich außerhalb der Bildgrenze; dadurch entstehen ungleichmäßige Ränder. Diese können durch einen Randbeschnitt beseitigt werden. Bei Fotos, die am Rand wichtige Bildinformationen enthalten, raten wir von einem Beschnitt ab.
Auf Wunsch werden wir Ihre Dia, Negative, APS Scans auch gleich drehen. Dies gelingt uns allerdings nur, wenn wir die Orientierung feststellen können.